Krasse Winddreher am Urner

15. August 2011

Eben noch in Silvaplana, schon wieder zurück am Urner. Hier ist es viel schöner, surfen in der Badehose ist einfach besser als im Langarmanzug.

Gestern war es besonders lustig. Nur eine Stunde Gewitteransaugwind, zwischen 0 und 17 Knoten war alles vorhanden, meistens aber eher Richtung 0 tendierend. Deswegen habe ich mir auch das 9.7er auf den 122er X-Fire von RRD gesteckt und ging ein bisschen heizen.

GPS-Results, schnellste Zeit auf Steuerbord Richtung Bauen

GPS-Results, schnellste Zeit auf Steuerbord Richtung Bauen

Leider war der Wind nur kurze Zeit da und hatte zu wenig Druck um noch schneller zu fahren. Es war auch sehr schwierig, die Windrichtung abzuschätzen, es gab Windhosen in den Böen und zum Teil kam der Wind gleichzeitg aus allen Richtungen.

Richtig krass fand ich den Dreher Mitte See. Wie mit dem Lineal gezogen kommt der Wind einfach um 45 Grad gedreht sobald man genug weit vom Sisiker Ufer entfernt ist. So krass habe ich das noch selten erlebt, man konnte fast grade nach Brunnen hoch fahren.

Auf der rechten Seite Wind aus Nord, auf der linken Seeseite Wind aus Nordost.

Auf der rechten Seite Wind aus Nord, auf der linken Seeseite Wind aus Nordost.

Das komische Windspiel hatte einen Monsterchop zur Folge, die Wellen wussten auch nicht, wo sie durchrollen sollten, aber lustig war es trotzdem. Wieder mal ein bisschen Rodeo in der Zentralschweiz. So gesehen waren die 52.6 km/h ganz in Ordnung.

SM in Silvaplana 2011

15. August 2011

Es war wieder mal so weit und die Jesusfreaks vom Schweizer Verband haben ihre christliche Wettfahrt in beschaulicher Umgebung zur besseren Besinnung auf echte Werte abgehalten. Als SM bezeichnet man ja normalerweise alles, was irgendwie mit Schweizer Meisterschaft zu tun hat, findet das Ganze aber in Silvaplana statt, heisst SM eindeutig Sado-Maso. Das Maso ist ja klar, die Saukälte da oben macht ja keinem Spass. Langer Anzug im August, na bravo.

Das Sado geht an die Regattaleitung. Beruflich zu sehr eingespannt, konnte ich erst am Freitag nach Silvaplana und wurde Zeuge von höchst fragwürdigen Juryentscheidungen. Wahrscheinlich muss man neben einem amtlichen Katholikerausweis auch eine Bescheinigung für Blindheit oder Schwerhörigkeit vorweisen um da mit zu machen, anders kann ich mir die wirklich krassen Fehlentscheidungen nicht erklären.

Im Slalom gab es Frühstarts mit bis zu 4 Sekunden, aber die Regattaleitung sah sich nicht genötigt, zu reagieren. Protest macht auch kein Sinn, weil die Sippschaft zusammenhält. Liebe Christen, da könnt ihr um Vergebung beten wie ihr wollt, es ist jedes Jahr gleich, ihr seid einfach unsportliche Protektionisten einer ganz kleinen Gruppe von Platzhirschen. Das ist ekelhaft, für die Zuschauer nicht nachvollziehbar und für uns Teilnehmer und Nicht-Platzhirsche einfach nur gemein. Ich war echt froh, dieses Jahr nicht bei den Startern zu sein.

Genug gebasht, ich werde handeln und im nächsten Jahr wird es eine neue Regattaserie in der CH geben, ohne grosse Regeln, nur die GPS-Daten werden die Sieger bestimmen und keine korrupten Juryscharfrichter. Lasst euch überraschen, News zum Thema bei Polytoxico im Februar oder so. Zurück zum Marathon.

Auch wenn Herr Kördel uns vom Team Polytoxico nicht ausstehen kann, müssen wir ihm doch zugestehen, dass er nicht wegen besserem Material so leicht gewinnt, nein, er ist einfach der beste Wettkämpfer im Feld, und das kriegt man nicht geschenkt, sondern muss verdammt hart dafür arbeiten.

Getümmel an der Startlinie

Getümmel an der Startlinie

Es fängt schon damit an, wie Herr Kördel sich positioniert. Es können so viele Fahrer wie es überhaupt gibt um Herr Kördel stehen, kaum kommt der Startschuss ist er weg. Wie er das macht, wüsste ich auch gerne, aber ich werde in diesem Leben wohl kein Blitzstarter mehr.

Fabian Mattes  in Lee noch vor Basti Kördel

Fabian Mattes in Lee noch vor Basti Kördel

Gleich nach dem Start lag Sweetheart Fabian Mattes noch in Führung, doch Herr Kördel schon in perfekter Position in Luv mit mehr Winkel und schon nach der ersten Wende waren die Messen gelesen und es ging nur noch um Platz 2.

Eher fragwürdig war die Entscheidung von der SUI 76, Fabian Schenk hat wohl den Start verpennt und versuchte sich auf einer backbord Startkreuz, doch genau wie mein Garda-Spezi Walter Dieter mit der AUT 200 führte dieses Risiko zum Totalverlust, beide spielten keine Rolle im weiteren Verlauf des Marathons.

Fabian auf Backboard, im Hintergrund das Hauptfeld auf Steuerbord

Fabian auf Backboard, im Hintergrund das Hauptfeld auf Steuerbord

Walter Dieter oder Dieter Walter? Beim Oberschnacksler aus der geschützten Zone ist man auch nie sicher, wie er es gerade meint, hier hat er aber auf's falsche Kurspferd gesetzt.

Walter Dieter oder Dieter Walter? Beim Oberschnacksler aus der geschützten Zone ist man auch nie sicher, wie er es gerade meint, hier hat er aber auf's falsche Kurspferd gesetzt.

Resultate kann sich jeder selber anschauen, aber erst, wenn sich die Kirchengruppe im Verband beim Vatikan die Absolution geholt hat, solange muss man noch warten. Da der Papst aber noch auf Bildungsreise durch die Knabenheime Zentralafrikas ist, kann das dauern.

Wo die Resultate stehen sollten ist auch 3 Tage nach den SM gähnende Leere....

Wo die Resultate stehen sollten ist auch 3 Tage nach den SM gähnende Leere....

So, das war es aber aus Silvaplana dieses Jahr. Es war super, Fabian und Steven wieder zu sehen, bei Steven ist wohl noch ein bisschen der Verletzungswurm drin, aber Sweetheart Fabian Mattes ist näher dran als auch schon. Viel Glück in Eckernförde oder wie das heisst.

RRD 360 Evolution und RRD Easyride

19. Juli 2011

Nun ja, ich bin ja nicht gerade als Anhänger von Familienkutschen bekannt, in dem Fall mache ich aber mal ‘ne Ausnahme:

Den RRD 360 Evolution gibt es mit und ohne Schwert, aber immer mit allerfeinstem Softskin im Standbereich. Die Evolution-Reihe ist eher was für die sportliche Familie welche an einem Revier mit regelmässigen Winden surfen möchte, z.B. Mittelmeer im Sommer, Rimini, Valencia etc. Segelgrössen, die auf dem 360er funktionieren, gehen von 8.0 bis 4.5 m2.

Für alle Familienmitglieder inkl. Anfänger RRD Easyride

Für die nicht ganz sooo sportliche Familie hat Roberto Ricci Designs den Easyride am Start. Mit 220l Volumen und einem fetten Schwert ist er sehr kippstabil und gut geeignet für die ersten Versuche auf dem Wasser. Im Video sind wir irgendwo in der Karibik aber auch auf den heimischen Seen mit ihren schwachen Winden zeichnet sich der Easyride durch einfachstes Handling bei grossem Komfort aus:

Wenn es dann doch mal Wind haben sollte, kann man damit auch gleiten und den Rausch der Geschwindigkeit fühlen. Natürlich nicht so sehr wie auf einer dieser Kisten, aber he – dafür ist das Board auch von vorne bis hinten mit einem superangenehmen Softskinbelag versehen.

Die Preise, immer so eine Sache, vor allem bei den aktuellen Eurogewittern und so. Aber ich sage mal ab 2’200.– Franken ist man inkl. Segel komplett mit Mast und Gabelbaum, Verlängerung und Schot und Trapeztampen. Die Segel von RRD zeichnen sich durch absolut einfachste Handhabung aus.

Viel Spass damit.

Zu verkaufen: RRD WaveThruster 91l LTD

9. Juli 2011

Ein Board für die ganz grossen Tage wie letzten Winter in Tarifa. Ich gebe zu, so oft habe ich den 68er noch nicht aus der Tüte geholt, aber wenn es jeweils so weit war, waren die Bedingungen sehr rauh und brutal.

Mit Testfahrt ist hier bei uns in der Schweiz halt nicht so viel her, man kann ja nicht damit rechnen, dass es 3 Meter Swell am Urner gibt :-) . Aber aaluege liegt jederzeit drin. Ich gebe den 2010er WaveThruster 68 LTD inkl. Tuningschlaufen, Finnen-Set und Flightbag mit Thermoschutzfolie für  1450.–.

Zu verkaufen: RRD Freestyle Wave 91l LTD

9. Juli 2011

Einen ausführlichen Fahrbericht gibt es hier. Der FSW 91l kann von Surfern um die 60 Kilo problemlos schotgestartet werden. Ein Allmove-Funboard wie es sein soll.

Der RRD ist inkl. Finne, Tuningschlaufen und Flightbag mit Thermoschutzfolie für 1400.– zu haben. Ich habe nur noch 1 Stück davon, also nicht lange zögern wenn du interessiert bist.

Zu verkaufen: AL 360 Carbon Monocoque Race Gabelbaum

9. Juli 2011

Ich habe 3 wunderschön gepimpte AL im Sortiment. Gepimpt will heissen mit kugelgelagerter Trimmhilfe auf beiden Seiten und Startschot mit Griff und Schlaufe für die ganz grossen Segel. Verstellbare Trapeztampen mit Quickrelease sind selbstverständlich dabei eingeschlossen.

Al 360 Carbon Racing Booms ab 1250.-- inkl. Takelage

Al 360 Carbon Racing Booms ab 1250.-- inkl. Takelage

Die AL ist die wohl steifste Gabel auf dem Markt mit absoluten Heavy-Duty-Eigenschaften. Sicherlich kein Leichtgewicht, doch es geht bei langlebigen Carbonteilen nichts über Wandstärke. Die Gabeln sind perfekt für sportliche Surfer, die mit wenig Zug im Schothorn trotzdem stabile Verhältnisse vorfinden wollen.

Als Besonderheit weisen die AL eine konische Form im vorderen Griffbereich auf, welche ein entspannteres Surfen mit der offenen Hand erlauben. Ich weiss nicht, ob ich jetzt länger surfe als früher, auf jeden Fall fahre ich nie mehr eine andere Gabel – ausser jemand baut eine steifere Gabel die weniger wiegt und weniger kostet. Und mindestens so stabil ist.

Aktuell erhältliche Grössen: 290-230 cm, 260-200 cm, 230-180 cm. Preise: 1550.–, 1350.–, 1250.–. Nicht ganz billig, dafür ganz gut.

Wer interessiert ist, meldet sich im Kommentarfeld.

Der Rasenmäher ist nicht zu verkaufen.

 

Zu verkaufen: RRD X-Fire 102 LTD V2

9. Juli 2011

Für Fahrerinnen um die 60 Kilo eine gute Wahl für wenig Wind, für normalgewichtige Surfer ein prima Mittelwindporsche und für schwere Jungs die Speedrakete für kleine Segel: Der RRD X-Fire 102 LTD.

Ich selber fahre den 102er nur mit dem 6.2er und dem 5.6er Blade von Loft. Grössere Segel sind zwar möglich (bis 7.7 im Downwindtrimm), aber wenn ich das 7.0er oder grösser fahre, nehme ich lieber den 112er, das ist bei meinem Gewicht die bessere Wahl.

RRD 102 X-Fire 2010

RRD 102 X-Fire 2010

Mit dieser Kiste ist man garantiert auf der Überholspur. Der 102er ist butterweich zu fahren und selbst bei Föhn noch sauber über die Wellen zu kontrollieren. Speeds über 65 km/h sind mit dem richtigen Finnensetup kein Problem, das Board meldet immer sofort, was es gerade tut.

RRD 102 X-Fire 2010 Pintail

RRD 102 X-Fire 2010 Pintail

Das wunderschöne Heck des Boards ist der absolute Bringer für gelungene Halsen. Der 102er dreht jeden gewünschten Radius und kann messerscharf über das Rail gefahren werden. Ein Speedboard, bei dem man sich auf die Halse freuen kann – so muss das sein.

RRD 102 X-Fire 2010 LTD inkl. Schlaufen 1150.--

RRD 102 X-Fire 2010 LTD inkl. Schlaufen 1150.--

Wer die flinke Belleza haben will, kann sie haben. 1150.– inkl. Schlaufen von Kovalski. Bist du interessiert oder hast du Fragen – schreib mir ins Kommentarfeld.

Zu verkaufen: RRD X-Fire 112 V3 2011

9. Juli 2011

Auch der neue 112er ist dem Fahrstil von Finian, bzw. seinen körperlichen Vorraussetzungen angepasst worden. Etwas mehr Lift ins Heck, mehr Progression im Scoop. Somit kommt das Heck besser aus dem Wasser ohne dass der Bug ständig auf die Wellen klatscht.

RRD 112 X-Fire V3 2011

RRD 112 X-Fire V3 2011

Ich bin den neuen 112er bisher 1x am Gardasee gefahren und war natürlich begeistert. Das Gleitverhalten ist wirklich verbessert worden im Vergleich zu 2010, das Board gleitet etwas früher an und hat schier endloses Speedpotential.

RRD 112 X-Fire V3 2011 gestreckter Shape

RRD 112 X-Fire V3 2011 gestreckter Shape

Auf dem Bild erkennt man gut, dass die Outline etwas gestreckter ist als bei den Leichtwind-Shapes 135 und 122. Der 112er wird am liebsten mit Segeln zwischen 8.5 und 7.0 gefahren, in diesem Range funktioniert der Shape am besten.

Bei meiner bisher ersten und einzigen Testfahrt habe ich das Ding auf 30,2 Knoten gebracht, für mich ein sehr guter Wert, vor allem weil der Wind schwächelte und ich eigentlich kaum Druck in der Tüte hatte.

RRD 112 X-Fire V3 2011 Deckshape

RRD 112 X-Fire V3 2011 Deckshape

Der Deckshape zeigt die kompromisslose Ausrichtung des Boards: Speed, Speed, und noch mal Speed. Genau so kompromisslos ist auch der Preis. 2’500.– inkl Finne von C3. Interessenten können das Board auch gerne mal testen, einfach im Kommentarfeld melden.

Zu verkaufen: RRD X-Fire 122 LTD V3

9. Juli 2011

Das Board mit der leichtesten Volumen/Kilo-Ratio in der ganzen X-Fire-Reihe. Es ist unglaublich, wie leicht das Board geworden ist, knappe 6 Kilo sind eine echte Hausmarke. Mit diesen Genen ausgestattet ist der RRD eine absolute Frühgleitbombe.

RRD 122 X-Fire V3 2011 Seitenansicht

RRD 122 X-Fire V3 2011

Ich selber fahre den 122er mit Segelgrössen ab 9.5 und tiefer, Finnengrösse ab 48 cm und kleiner. Das Heck des 122er ist in der neuen Variante etwas fetter geworden, eine Anpassung an den Fahrstil von Finian.

RRD 122 X-Fire V3 2011 Fussschlaufenposition

RRD 122 X-Fire V3 2011 Fussschlaufenposition

Die Fusschlaufenposition ist noch mal weiter an die Kante gerückt. Extrem sportlich, nicht für Anfänger geeignet. Der 122er ist eine pure Racemaschine, einen unabhängigen Testbericht gibt es hier zu lesen.

Preislich sind wir hier im absoluten Oberklassebereich, knapp 3’000 Franken für ein Board ohne Finne ist schon ziemlich hart. Wer bei mir den RRD 122 X-Fire kauft, bekommt ihn für 2’500.- inkl. Finne von C3. Ich empfehle eine Venom, da das Heck enorm viel Lift produziert können kleine Finnen mit Speedprofil gefahren werden ohne an Gleitperformance einzubüssen.

Zur Zeit ist der 122er mein Lieblingsboard am Urnersee. Speeds über 50 km/h sind kein Problem bei ganz normaler Urner-Thermik. Also Racers, verkauft eure Bretter und wechselt auf RRD – so schön und leicht und schnell seid ihr noch nie gefahren :-) .

Zu verkaufen: RRD X-Fire 135 LTD V2

9. Juli 2011

Die Wunderflunder aus der Toskana. In allen Surfmagazinen rund um den Globus wird der RRD X-Fire 135 als absoluter Frühgleiter mit höchstem Speedpotential gepriesen.

RRD 135 X-Fire 2010 Desckshape und Fussschlaufen

RRD 135 X-Fire 2010 Desckshape

Die Position der Fussschlaufen ist äusserst sportlich auf der Kante, das Board bleibt immer gut beherrschbar. Finian fährt die Boards mit Segel bis zu 10 qm und Finnengrössen bis 56 cm.

RRD 135 X-Fire V2

RRD 135 X-Fire V3 2010

Ich habe noch eine neue Wunderflunder von 2010 an Lager, die gebe ich raus für 1’450.– inkl. ein Jahr Garantie ab Kaufdatum. Schreib mir was ins Kommentarfeld wenn du interessiert bist, das Board kann getestet werden.

Ich kann das Board allen Surfern empfehlen, die mit wenig Wind schon satt Speed haben wollen.

Die Halseneigenschaften sind für ein Board dieser Dimensionen sehr gut, das Board reagiert sehr direkt auf Impulse aus dem Fussgelenk.

Die Laufruhe ist sensationell, jeder, der schon mal mit dem Board gefahren ist, bestätigt das angenehme Gefühl an den Füssen, wenn das Board über den Chop hovert wie die entsprechenden crafts. Für Käptn’s mit Erfahrung genau so gut geeignet wie für Leichtmatrosen mit Ambitionen.