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Startlinie Marathon Silvaplana 2011
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Viel Publikum war nicht da, der Starthügel war aber voll besetzt.
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Fabian Mattes in Lee noch vor Basti Kördel
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Getümmel an der Startlinie, Herr Kördel mit der GER 220, dahinter Herausforderer Fabian Mattes mit der GER 202
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Fabian auf Backboard, im Hintergrund das Hauptfeld auf Steuerbord
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Walter Dieter oder Dieter Walter? Beim Oberschnacksler aus der geschützten Zone ist man auch nie sicher, wie er es gerade meint, hier hat er aber auf’s falsche Kurspferd gesetzt.
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Wie immer sind Kiter herzlich willkommen und werden dazu aufgerufen, Regattafelder von Swiss Windsurfing zu kreuzen.
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Wo die Resultate stehen sollten ist auch 3 Tage nach den SM gähnende Leere….
Es war wieder mal so weit und die Jesusfreaks vom Schweizer Verband haben ihre christliche Wettfahrt in beschaulicher Umgebung zur besseren Besinnung auf echte Werte abgehalten. Als SM bezeichnet man ja normalerweise alles, was irgendwie mit Schweizer Meisterschaft zu tun hat, findet das Ganze aber in Silvaplana statt, heisst SM eindeutig Sado-Maso. Das Maso ist ja klar, die Saukälte da oben macht ja keinem Spass. Langer Anzug im August, na bravo.
Das Sado geht an die Regattaleitung. Beruflich zu sehr eingespannt, konnte ich erst am Freitag nach Silvaplana und wurde Zeuge von höchst fragwürdigen Juryentscheidungen. Wahrscheinlich muss man neben einem amtlichen Katholikerausweis auch eine Bescheinigung für Blindheit oder Schwerhörigkeit vorweisen um da mit zu machen, anders kann ich mir die wirklich krassen Fehlentscheidungen nicht erklären.
Im Slalom gab es Frühstarts mit bis zu 4 Sekunden, aber die Regattaleitung sah sich nicht genötigt, zu reagieren. Protest macht auch kein Sinn, weil die Sippschaft zusammenhält. Liebe Christen, da könnt ihr um Vergebung beten wie ihr wollt, es ist jedes Jahr gleich, ihr seid einfach unsportliche Protektionisten einer ganz kleinen Gruppe von Platzhirschen. Das ist ekelhaft, für die Zuschauer nicht nachvollziehbar und für uns Teilnehmer und Nicht-Platzhirsche einfach nur gemein. Ich war echt froh, dieses Jahr nicht bei den Startern zu sein.
Genug gebasht, ich werde handeln und im nächsten Jahr wird es eine neue Regattaserie in der CH geben, ohne grosse Regeln, nur die GPS-Daten werden die Sieger bestimmen und keine korrupten Juryscharfrichter. Lasst euch überraschen, News zum Thema bei Polytoxico im Februar oder so. Zurück zum Marathon.
Auch wenn Herr Kördel uns vom Team Polytoxico nicht ausstehen kann, müssen wir ihm doch zugestehen, dass er nicht wegen besserem Material so leicht gewinnt, nein, er ist einfach der beste Wettkämpfer im Feld, und das kriegt man nicht geschenkt, sondern muss verdammt hart dafür arbeiten.

Getümmel an der Startlinie
Es fängt schon damit an, wie Herr Kördel sich positioniert. Es können so viele Fahrer wie es überhaupt gibt um Herr Kördel stehen, kaum kommt der Startschuss ist er weg. Wie er das macht, wüsste ich auch gerne, aber ich werde in diesem Leben wohl kein Blitzstarter mehr.

Fabian Mattes in Lee noch vor Basti Kördel
Gleich nach dem Start lag Sweetheart Fabian Mattes noch in Führung, doch Herr Kördel schon in perfekter Position in Luv mit mehr Winkel und schon nach der ersten Wende waren die Messen gelesen und es ging nur noch um Platz 2.
Eher fragwürdig war die Entscheidung von der SUI 76, Fabian Schenk hat wohl den Start verpennt und versuchte sich auf einer backbord Startkreuz, doch genau wie mein Garda-Spezi Walter Dieter mit der AUT 200 führte dieses Risiko zum Totalverlust, beide spielten keine Rolle im weiteren Verlauf des Marathons.

Fabian auf Backboard, im Hintergrund das Hauptfeld auf Steuerbord

Walter Dieter oder Dieter Walter? Beim Oberschnacksler aus der geschützten Zone ist man auch nie sicher, wie er es gerade meint, hier hat er aber auf's falsche Kurspferd gesetzt.
Resultate kann sich jeder selber anschauen, aber erst, wenn sich die Kirchengruppe im Verband beim Vatikan die Absolution geholt hat, solange muss man noch warten. Da der Papst aber noch auf Bildungsreise durch die Knabenheime Zentralafrikas ist, kann das dauern.

Wo die Resultate stehen sollten ist auch 3 Tage nach den SM gähnende Leere....
So, das war es aber aus Silvaplana dieses Jahr. Es war super, Fabian und Steven wieder zu sehen, bei Steven ist wohl noch ein bisschen der Verletzungswurm drin, aber Sweetheart Fabian Mattes ist näher dran als auch schon. Viel Glück in Eckernförde oder wie das heisst.